Erste Schritte

Du bist hier gelandet, weil du etwas ändern möchtest. Zu realisieren, dass deine Ernährung, wie du sie zur Zeit umsetzt, eventuell doch nicht funktioniert, ist schon mal ein erster Schritt. Aber wie geht es weiter? Wo fange ich an? Was muss sich beim Clean Eating beachten? Die gute Nachricht: Clean Eating ist keine Diät! Es ist ein Lebensstil, den du in kleinen Schritten einfach erlernen kannst. Du wirst schneller gesünder leben, als du denkst!

Wenn du folgende Tipps beachtest und versuchst, nach und nach umzusetzen, bist du schon ganz weit auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung (Clean Eating), die dir hilft, abzunehmen oder einfach nur gesund zu sein.

Trinke mehr Wasser! Genügend Wasserzufuhr ist eine Grundregel des Clean Eating. Wenn du bis jetzt zu den Personen gehörst, die nicht einmal 1 Liter pro Tag trinken, fange klein an, und steigere dich, bis du 2-3 Liter pro Tag schaffst. Ersetze Säfte und Softdrinks genauso wie Kaffee mit Wasser. Wenn du meinst, du schafft es nicht, nur Wasser zu trinken, versuche, frische Zitrone hinzuzugeben oder kalten Kräutertee dazu zu mischen. Mehr hierzu findest du in diesem Post.

Trenne dich nach und nach von Fertigprodukten! Entsorge nicht gleich den kompletten Inhalt der Küchenschränke, sondern trenne dich nach und nach von Produkten. Fange zum Beispiel an, Nudeln und Reis gegen Vollkorn-Nudeln und braunen Reis zu ersetzen.

Reguliere deine Geschmacksnerven! Wenn du dich jahrelang von viel Salz, Zucker und Zusatzstoffen ernährt hast, können gesunde Lebensmittel und Gerichte eine gewisse Umstellung für deine Geschmacksnerven sein. Ich habe anfangs altbekannte und neue Lebensmittel und Gewürze gemischt, um einen fließenden Übergang zu bekommen. Zum Beispiel habe ich in der ersten Zeit braunen und weißen Reis zusammen gemixt und jedes Mal weniger weißen Reis benutzt, bis ich mich an braunen Reis gewöhnt habe.

Julie-clean-eating

Esse mehr Früchte und Gemüse! Wenn du dir nicht sicher bist, ob du genügend Obst und Gemüse zu dir nimmst, fange an, hier und da etwas zu deinen Mahlzeiten dazu zu essen. Esse ein Stück Frucht zum Frühstück und Mittag, etwas Gemüse zum Abendbrot oder als Snack.

Konzentriere dich auf dein Lieblings-Lebensmittel! Wenn du Fleisch und Eiweiß liebst, fange an, diese Produkte in besserer Qualität zu kaufen. Bist du eher der Gemüsefreund? Dann schaue, dass du deine Lieblingssorten in biologisch angebauter Qualität kaufst.

Finde die richtigen Regale! Meistens findest du Bio- und Vollkornprodukte in den äußeren Reihen des Supermarkts. Versuche, diese zuerst anzupeilen, um hier die wichtigsten Zutaten zu finden. Außerdem kannst du viele gesunde und frische Produkte auf dem örtlichen Wochenmarkt bekommen.

Lese Zutatenlisten! So kannst du schnell feststellen, ob ein Produkt „clean“ ist. Ein Naturprodukt, wie zum Beispiel ein Apfel, besitzt keine Zutatenliste, während eine Tüte Chips eine ewig lange Liste mit Zutaten, die du wahrscheinlich noch nicht einmal aussprechen kannst, aufgedruckt bekommen hat. Wenn du noch nicht bereit bist, komplett auf Fertigprodukte zu verzichten, fange an, die Zutatenlisten zu lesen. Schaue auf wenige Zutaten und das du diese kennst und aussprechen kannst. Versuche, Zusatzstoffe, Speisefarben, hohe Fett- oder Sodiumanteile und Zucker zu vermeiden. Lese hierzu auch: Zutatenlisten lesen lernen.

Koche zu Hause! Das ist ein einfacher Weg, gesünder zu essen und gleichzeitig Geld zu sparen. Wenn du dein eigenes Essen kochst oder zubereitest, weißt du genau, was es enthält und hast die Kontrolle im Gegenteil zu Fertigprodukten oder in Restaurants. Menschen, die kochen, tendieren eher zur gesunden Küche und sind durchschnittlicher schlanker. Das bedeutet nicht, dass du über Nacht zum Sternekoch werden musst. Fange mit einer handvoll einfacher Gerichte an. Schaue dafür doch mal in meine Rezepte.

Erstelle einen Wochenplan! Wenn du genau weißt, was du wann essen wirst, ist es einfacher die Kontrolle zu behalten. Durch einen geplanten Supermarktbesuch mit einer Liste für die ganze Woche sparst du auch noch Zeit und Geld. Wie ich es mache, findest du hier und hier heraus.

Trackbacks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *