Tagebuch – Bikini Body Challenge

Heute habe ich ein kleines Tagebuch für euch – eine Woche Bikini Body Challenge. Wie es mir erging, was ich geschafft und nicht geschafft habe und viele Szenarios, die bestimmt jedem bekannt vor kommen…

Montag

Die Woche fängt gut an. Nicht. Mein Mann hat heute seinen freien Tag und an diesen Tagen trainiere ich nicht, um jede Minute mit ihm und Olivia zu verbringen. Mein neues Laufband haben wir aber heute endlich aufgebaut, nachdem es eine Woche lang eingepackt im Karton im Hausflur stand. Testen möchte ich es die nächsten Tage – mal sehen, wann ich dazu komme. Den Wocheneinkauf erledige ich um kurz vor 20 Uhr, zum Glück diese Woche ohne Kind, das ist mit Mann zu Hause geblieben. Natürlich vergesse ich die Hälfte, weil ich so nervös bin, die beiden eine Stunde lang ganz alleine zu Hause zu lassen. Total blöd, es ist ja nicht das erste Mal, das ich das mache, aber jedes Mal ist es das Selbe: ich kann ich mich konzentrieren. Zu Abend gibt es meinen neuen Lieblingssalat, den ich hier demnächst auch mit euch teilen werde. Diesen haben wir am Vortag auch schon gegessen, von daher war der Zeitaufwand gering, denn ich habe weiter gedacht und gleich doppelt geschnippelt und gebraten. Heute geht es früh ins Bett – morgen möchte ich das erste Mal ganz früh aufstehen, um zu trainieren, bevor die anderen wach sind.

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Dienstag

6 Uhr. Olivia möchte Essen. Nach einer halben Stunde schläft sie wieder ein und ich nutze meine Chance um zu trainieren. Erst muss Kaffee her. Und etwas zu Essen – auf leerem Magen trainieren? Never. Um 7.15 Uhr kann es dann endlich losgehen – ich bin so richtig motiviert und lege auch gleich los. 10 Minuten später höre ich Olivia, unterbreche das Workout um nach ein paar Minuten und mit frisch gewickeltem Kind auf der Matte neben mir weiter zu machen. Das sollte ja kein Problem sein, sie mag es ja so gerne, denke ich mir und freue mich weiter. Doch leider gibt Olivia mir keine 5 Minuten und ist nur am quengeln. Also wird der Papa aufgeweckt und das Kind zu ihm ins Bett gesteckt. Ich kann mein Workout fertig bringen und freue mich. Nachmittags kommt meine Freundin vorbei, zum Glück ist sie auch eine ganz Gesunde und zusammen probieren wir meine neueste Granola Kreation mit Quark statt Kuchen. Abends versuche ich, Blumenkohl als Kartoffelpüree zu tarnen, fliege aber auf und bekomme ein langes Gesicht als Dankeschön.

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Mittwoch

Morgens gehen Olivia und ich zum Rückbildungskurs. Ich habe zwar früh zu Hause angefangen, meinen Beckenboden wieder herzustellen, aber sicher ist sicher. Mittags schnippel ich schnell einen Salat zusammen und backe Vollkornbrot, das wie Graubrot schmeckt (Rezept kommt demnächst). Abends soll es das Quinoa Lachs Rezept aus meinem Clean Eating Buch geben – also machen wir einen kleinen Spaziergang zum Supermarkt, um die am Montag vergessenen Lebensmittel zu besorgen. Mein neues Workout Equipment wird geliefert – und ich muss meinem Mann noch beibringen, dass unsere Abstellkammer nun noch voller wird – hoffe innerlich, dass er sich freut und den Balance Trainer auch benutzen möchte. Mist. Es ist schon Nachmittag und ich habe immer noch nicht trainiert. Glücklicherweise hat Olivia entschieden, heute sehr früh schlafen zu gehen und ich kann ein Pilates Video absolvieren, während der Lachs im Ofen backt.

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Donnerstag

Endlich ist der Tag gekommen: Ich stehe wieder extra früh auf, um mein neues Laufband einzuweihen. Mein neuer Plan: Ich koche eine Schale Oatmeal, esse die Hälfte zusammen mit einem großen Glas Wasser und einem Kaffee, trainiere und esse danach die zweite Hälfte zusammen mit einem Protein Shake (ich benutze diesen hier). Nach der ersten Hälfte Haferflocken stehe ich also auf meinem Laufband im Büro und fange an. Doch 15 Minuten später klingelt es an der Tür – die Putzfrau ist heute spontan und unangekündigt eine halbe Stunde eher da. Und hat auch noch gleich das Baby aufgeweckt. Das war es wohl mit dem Laufen. Enttäuscht klappe ich das Laufband ein und stelle es in seine Ecke zurück. Wenigstens sollte Olivia etwas Sport bekommen: Wir gehen zum Baby Yoga – doch die kleine Maus ist gelangweilt und schläft während den Übungen ein. Na gut – einen Versuch war es wert. Das Erste was ich mache, nachdem Olivia abends schläft ist das Abendbrot vorzubereiten und in den Ofen zu schieben (Süßkartoffeln, Zucchini, Pilze und Paprika auf dem Blech) und Omelet zu backen. Während das Gemüse im Ofen ist hole ich das Laufband wieder hervor – und laufe. Ich laufe und laufe! Yesss! Die Trainerin des Rückbildungskurses hat gesagt: Solange es sich „da unten“ nicht schwer anfühlt, dürft ihr joggen. Ich habe 30 Minuten lang nur an „da unten“ gedacht… Und nichts gespürt. Jetzt kann mein Training richtig beginnen. Durchgeschwitzt und gut gelaunt empfange ich meinen Mann, der sich genauso mit mir freut.

Freitag

Das frühe Aufstehen klappt an sich gut – alles was danach kommt ist jedes Mal eine Überraschung. Doch heute bin ich nicht hoch gekommen – als ich aufwache und auf die Uhr schaue ist es schon 9.30 Uhr, der Mann aus dem Haus und Olivia schlummert immer noch seelenruhig neben mir. Kaum aufgestanden wacht die Motte natürlich auch auf. Das war es dann mal wieder mit einem (semi)frühen Workout. Dann warte ich eben, bis mein Schatz nach Hause kommt. Doch der hat unvorhersehbare Termine gehabt und kommt erst spät. Ich bin heute ernsthaft den ganzen Tag in Workout Kleidung herum gelaufen, ohne trainiert zu haben – das kann ich nicht ertragen und quengel abends um 22 Uhr noch meinem Mann die Ohren voll, wie schlecht ich mich fühle, bis er genervt sagt, ich solle doch einfach noch schnell etwas machen. Gesagt, getan – einfach auf der Matte vor ihm und dem TV für 30 Minuten. Besser als nichts, oder?

Samstag

Olivia und ich kaufen noch die letzten Lebensmittel für die nächsten Tage ein – der Kinderwagen muss als Einkaufswagen herhalten. Armes Ding. Heute gibt es meine Clean Eating geeignete Vollkornpizza mit ganz viel Gemüse und Hüttenkäse als Basis. Super lecker. Und wieder war tagsüber keine Möglichkeit fürs Training. Also zwinge ich mich abends um 21.30 Uhr noch auf das Laufband zu steigen – und bin danach happy. Apropos Workout Kleidung: Heute habe ich Wäsche aufgehängt und mich gefreut, dass endlich wieder die Sportkleidung dominiert J

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Sonntag

Wieder zu lange geschlafen. Und dann auch beim Oatmeal kochen noch Zimt mit Mußkat verwechselt. Zum Glück ist mein Schatz hart im Nehmen und wir haben es einfach abgelöffelt… Trotzdem schwinge ich mich direkt in meine Sportkleidung – Olivia zeigt so langsam einen Rhythmus und wenn alles klappt, kann ich heute Mittag trainieren. Und ich habe Glück. Mein Workout dauert eine Stunde und ist Hardcore. Ich schmerze abends überall, aber es fühlt sich gut an. Danach mache ich mir eine leckere Post Workout Smoothie Bowl mit Magerquark, TK Beeren und Haferflocken. Abends esse ich Reste – ein Hoch auf Resteessen! Hoffentlich wird der Muskelkater morgen nicht zu schlimm und zum Glück hat mein Mann wieder frei, damit er Olivia tragen kann, falls ich meine Arme nicht heben kann J

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Comments

  1. says

    Liebe Julia….ich liebe dich für diesen Beitrag, denn er ist einfach so authentisch, ehrlich und herrlich unperfekt!!
    Das klingt jetzt vielleicht total blöd, aber es freut mich zu lesen, dass es bei dir auch nicht immer wie am Schnürchen läuft was den Sport angeht und das, obwohl du eine der diszipliniertesten Personen bist, die ich kenne!! Trotzdem hast du dich nicht aus dem Konzept bringen lassen und einfach dein Ding durchgezogen – fantastisch!!
    Ich wünsche dir einen erfolgreichen Start in die neue Woche….you rock girl!!
    Ganz liebe Grüße
    Jenny

    • Julia says

      haha, danke Jenny. Ja, Nobody is perfect und ich finde das wichtig, als Blogger auch dazu zu stehen, denn wie blöd ist das denn, wenn man jemandem folgt und denkt, man kann seine Ziele sowieso niemals erreichen… Nein, jeder kann es und ich habe genauso Hindernisse und schlechte Tage. Aber ich möchte zeigen, dass man mit ganz viel Willen auch irgendwie alles schaffen kann und hoffe, damit andere zu motivieren. Du wirst bestimmt schnell nach der Geburt auch wieder loslegen – bist ja sogar fast gezwungen mit eurem Hund :-) LG Julia

  2. Alice says

    Liebe Julia,

    einfach erfrischend wie du das so schreibst. Ich erkenne mich da schnell wieder.
    Auch wenn meine drei Kinder (14,13,5 Jahre) nicht mehr ganz so klein sind bin ich jede Woche von neuen gefordert mich in der ganzen Planung nicht zu vergessen.
    Das ist gar nicht so einfach (arbeite 30 Std. die Woche) und immer wenn ich denke „jetzt klappt es“ kommt eine Veränderung irgendeiner Art.
    Das heißt also immer dran bleiben niemals aufgeben!!!
    Freue mich auf neues von euch.

    • Julia says

      Hallo Alice, dankeschön. oh ja niemals aufgeben ist mein neues Lebensmotto – toll, dass du es mit so vielen kids und job auch schaffst! LG Julia

  3. Verena says

    Hallo Julia!
    Vor kurzem habe ich deinen blog entdeckt und bin begeistert wie du dein so gesund meisterst. Und es erleichtert ungemein, das selbst du mit Kind ins rudern kommst. Mein kleiner wird bald zwei und ich hab ein kleines Sportprogramm in unseren täglichen Spaziergang eingebaut: schiebe während ich lunges mache den Kinderwagen, sprinte einen kleinen Hügel hoch, squats, Bauchmuskeln… alles lässt sich ein bißchen einbauen. So hab ich wenigstens ein wenig Sport.
    Ich werde versuchen deine Rezepte zu kochen. Mal sehen wies ankommt.
    Habe gestern dattelsirup endeckt. Zählt der clean?
    Liebe grüße ich freu mich auf deine nächsten Beiträge.
    Verena

    • Julia says

      Hallo Verena, danke. wow, super Idee, dein vorkommt so einzubauen, das muss ich mir merken. Sehr zeitsparend 😉 Dattelsirup ist clean :-) und leeeeeeecker. LG Julia

  4. Lieschen says

    Huhu Julia,

    Du hast mir wieder mal Mut gemacht! Manchmal schaffe ich es tagsüber einfach nicht und habe nach 21 Uhr etwas Sorge, dass der Schlaf darunter leidet. Aber eigentlich kann es ja nicht schaden! Also werde ich demnächst zur Not auch erst um 22 Uhr trainieren!

    Liebe Grüße,
    das Lieschen

  5. Jay says

    Hi Julie,

    ich finde Deinen Beitrag herzerfrischend. Meine kleine Maus ist zwar jetzt schon 14 Monate alt, aber selbst jetzt (Ich habe aber auch noch einen Sohn, der ist 3,5 Jahre alt) schaffe ich es nicht immer meine Trainingsroutine durchzuhalten. Die beiden schlafen zwar abends meist super ab 20.00 Uhr aber manchmal bin ich dann sooooo hundemüde von den zweien und der Arbeit tagsüber (ich arbeite halbtags seit Ende letzten Jahres). Aber ich schaffe es wenigstens meistens 2x die Woche ne halbe Stunde in mein Schlafzimmer, wo ich meine Übungen mache….. aber es wird besser werden :)….

    • Julia says

      Hallo Jay, vielen Dank. Etwas ist doch besser als gar nichts – und ich finde das super, dass du das mit zwei Kindern und Job trotzdem versuchst, durchzuziehen. Hut ab! LG Julia

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