Clean Eating Apfel Granola

Wahnsinn! Diese Woche habe ich schon das zweite Rezept für euch! Montag gab es die schnelle Quinoa Schale und teile ich ein Clean Eating geeignetes Granola Rezept. Ich bekomme desöfteren E-Mails, in denen gefragt wird, ob denn Bio-Granola aus dem Supermarkt ok sei. Leider meistens nein – denn nur weil es mit Bio Zutaten hergestellt wurde, heißt das noch lange nicht, dass es nicht verzuckert ist. Und leider ist das bei den meisten Granolas der Fall – irgendwie müssen sie ja kleben, die kleinen Stückchen, die ein Granola ausmachen. Wer ein Clean Eating geeignetes Granola kennt, hinterlasse hier bitte ein Kommentar, denn mein Schatz liebt Granola, ich kaufe es nur nicht, weil nicht clean… 

clean eating apfel granola

Ursprünglich war dies ein Versuch, Müsliriegel zu backen, der ist leider schief gegangen (oh ja, das kommt öfters vor, wenn ich neue Dinge probiere). Die Riegel haben einfach nicht zusammen gehalten. Ich konnte machen, was ich wollte. Eher aus Wut oder Enttäuschung habe ich dann die halbklebende Masse in der Auflaufform einfach in eine Schüssel geschoben und zur Seite gestellt. Entsorgen kann ich so etwas nicht und musste mir zu dem Zeitpunkt noch überlegen, was ich nun mit den misslungene Resten mache. Eine Stunde später kam dann mein Mann mit seiner „Quarkschale“ (so nennen wir es) um die Ecke. „Hey, du hast ja leckeres Granola gemacht“, freute er sich. Ich war ganz verdutzt, was er denn meinte, bis mir meine Müsliriegel wieder einfielen. Ja, er hat gedacht, die klumpigen Häufchen in der Backschüssel sei eine neue Granola Kreation. Und so ganz Unrecht hatte er damit auch gar nicht. Ich habe es dann selbst probiert und war begeistert, so dass ich euch diese Idee nicht vorenthalten möchte. Eines sei aber zu sagen: Gaaaanz so crunchy wie das Granola aus dem Supermarkt ist es nicht, schmeckt aber viel besser, weil so natürlich. 

clean eating apfel granola

Was ist dran fragt ihr euch? Haferflocken, getrocknete Äpfel, Koksraspel, Honig, Datteln, Nüsse und Kokosöl ein paar Gewürze. Alles ganz easy, schaut selbst im Rezept. Ich habe das Granola im Kühlschrank aufbewahrt, da das Kokosöl es sonst zu weich macht. Wie wir es essen? Wie schon oben erwähnt als Topping für unsere Quarkschale, die neuerdings nicht mehr aus Magerquark sondern aus echtem 0,2% griechischem Joghurt von Fage besteht. Ich suche ihn schon so lange, er ist für mich der einzig wahre griechische Joghurt, der dementsprechend fettreduziert ist. Ich habe ihn zufällig beim Shoppen auf allyouneedfresh.de entdeckt – und sofort unseren Kühlschrank damit gefüllt. Ich kann mein Glück gar nicht fassen und werde alleine deshalb ab sofort meinen Wocheneinkauf versuchen, dort zu tätigen. Zusätzlich ist das natürlich sowieso klasse, dann muss ich meine wenige Zeit nicht auch noch im Supermarkt verbringen 😉

Nun kommt aber das Rezept – viel Spaß beim Probieren und nicht vergessen: Es ist zwar gesünder als gekaufte Granola, aber nicht „gesund“, da ich Honig, Kokosöl und Datteln als Süße verwende… Wir nehmen ca, eine gekrümmte Hand voll…

Apfel Granola
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Zutaten
  1. 190 gr Haferflocken, grob
  2. 40 gr Kokosflocken geraspelt
  3. 1 Hand voll Pekanüsse
  4. 8 Datteln
  5. 40 g Kokosöl
  6. 1 TL Vanille
  7. 80 g Honig
  8. 1 EL Zimt
  9. 1/2 TL Muskat
  10. 1-2 Hände voll getrocknete Äpfel, zerkleinert
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Haferflocken, Kokosraspeln und Pekanüsse auf ein Backblech geben und im Ofen ca. 10 Minuten bräunen.
  3. Die Datteln in einem Standmixer pürieren, bis eine klebrige Masse entstanden ist.
  4. In einem Topf auf mittlerer Hitze das Kokosöl, Honig und Vanille schmelzen lassen. Nun die Datteln hinzu geben und so lange köcheln lassen, bis auch die Datteln geschmolzen sind und eine klebrige Masse entsteht.
  5. In einer großen Schüssel den Haferflocken Mix, die getrockneten Äpfel, Zimt, Muskat und die flüssigen Zutaten verrühren. Nun in eine Auflaufform drücken und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank hart werden lassen. Nun herausholen und in mittelgroße Stücke zerkrümeln.
Juliefeelsgood http://juliefeelsgood.de/

Comments

  1. Monika says

    Hallo,
    Na das hört sich doch schon ganz gut an.
    Ich mache immer eins nach einem Rezept von meinem absoluten Lieblingskoch Jamie Oliver.
    300 g Haferflocken, 200g Nüsse gehackt, 50g kokosraspel, 50g Sonnenblumenkerne, 1 EL Sesam, 1El Leinsamen, 2TL Zimt, 100g Trockenfrüchte (ich nehme gerne Rosinen, Datteln und Feigen) 6EL Honig und 6EL Öl( Sonnenblumenöl oder kokosöl)
    Alles vermischen und bei 160*C 20min backen
    Ich denke das ist clean oder?!
    Schmeckt jedenfalls so und nach mehr
    Ich bin ja erst letzte Woche auf deinen Blog gestoßen und hab gleich mit oatmeal angefangen. Seit Montag verlangt mein großer (20) auch nach dem Zeug, der vorher neugierig in meine Schüssel gelugt hat und den Rest mit dem Finger rausschleckte:-)
    Ein Anfang ist jedenfalls gemacht
    LG Monika

  2. Nicole says

    Das klingt mal wieder super lecker!
    Kaufst du die getrockneten Apfel schon fertig oder trocknest du die selber?
    Weißt du zufällig, wie man Apfel trocknet?
    Viele Grüße von Nicole

  3. says

    😀 Lustige Geschichte – erinnert mich irgendwie an mich selber.
    Ich bin erst auch immer total frustriert, wenn meine Rezepte daneben gehen.

    Aber wiedereinmal ein Beweis dafür, dass man sich manchmal einfach nicht so versteifen sollte und es hilft die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

    Das Rezept hört sich total interessant an. Bin schon gespannt wie lecker und „crunchy“ es mit meinen Kochkünsten gelingt. 😉

    Lg Viktoria

  4. Verena says

    Hallo Julia,

    finde deinen Blog einfach toll und deine Rezepte erst :)
    Hab mir vor kurzem einen Joghurtbereiter gekauft, weil ich letztens bei meiner Schwiegermutti so einen leckeren Joghurt gegessen hatte, den sie aus griechischen Joghurt hergestellt hatte.
    Geht super easy und man produziert weniger Müll damit.
    Liebe Grüße aus Tirol Verena :)

  5. Steffi says

    Coole Sache :) Ich suche schon lange ein leckeres Granolarezept ohne Zucker. So als kleiner Tipp: Im Text steht Koksraspeln anstatt Kokosraspeln. Ich fürchte mit Koksraspeln wäre es nicht mehr clean und legal ;).

    Sonnige Grüße
    Steffi

  6. says

    Warum machst du die denn nicht einfach ganz ohne Zucker? Ich meine mich zu erinnern, dass der Zucker eben nur dazu da ist um zu kleben. Aber ob du in deinen Magerquark/Joghurt nun geröstete Nüsse, Äpfel o,ä. packst, oder ob du in deinen Magerquark/Joghurt nun geröstete Nüsse, Äpfel o,ä. packst hat doch höchstens Einfluss auf die Süße? Knusprig ist es ja immer noch :) Und wenn es nicht süß genug ist, kannst du – falls du alles selber röstest – mit ein bisschen Sirup nachhelfen. Natürlich nur ein ganz kleines bissel :)

  7. Julia V. says

    Liebe Julia
    Danke die vielmals für das tolle Rezept, probiere das sicher aus. :)
    Hab letzte Woche Granola im Ofen gemacht, ist mir leider alles verbrannt wegen unserem blöden Gasofen. :(( Weisst du, ob ich das Granola auch in der Pfanne machen kann?
    Liebe Grüsse
    Julia

    • Julia says

      Hallo Julia, gerne 😉 oh nein, das ist ja blöd. Das könnte auch klappen, aber versucht habe ich das noch nicht. Drück dir die Daumen. LG Julia

  8. Dani says

    Hallo Julia,
    Wie sieht es denn mit dem Apfel Mandel Granola von mymuesli aus?
    Die Haferflocken sind in Honig gebacken und gesüßt wird zusätzlich mit Apfeldicksaft.
    Ist das dann nicht clean?
    (Kenne die clean eating Regeln nicht besonders gut😊)

  9. Juliana says

    Hallo Julia,

    ich finde deinen Blog toll. Deine Rezepte sind klasse und schmecken echt gut. Vielen lieben Dank dafür.

    Eine Frage hätte ich aber. Du schreibst „Nun kommt aber das Rezept – viel Spaß beim Probieren und nicht vergessen: Es ist zwar gesünder als gekaufte Granola, aber nicht „gesund“, da ich Honig, Kokosöl und Datteln als Süße verwende…“ Wieso schreibst du, dass die Verwendung von Honig, Kokosöl und Datteln nicht „gesund“ ist? Sie sind natürlich und liefern wertvolle Nährstoffe. Sie sind wohl kalorienreich, aber trotzdem natürlich und gesund. Letztens ist es mir aufgefallen, dass solche Zutaten (auch Obst) oft mit dem Wort „ungesund“ kombiniert werden. Das verstehe ich nicht so ganz…
    Bitte das ist keine Kritik, versteh mich nicht falsch. 

    Viele Grüße,

    Juliana

    • Julia says

      hallo Juliana,

      da hast du natürlich Recht. Diese Zutaten sind nicht ungesund. Vielleicht sollte ich mich da in Zukunft anders ausdrücken. Ich wollte (geraden unerfahrenen Lesern) nur klar machen, dass nur weil es heißt „Honig sei eine gute Alternative zu raffiniertem Zucker“ nicht gleich bedeutet, dass man löffelweise davon essen kann und „abnimmt“ (als Beispiel)… Vielen Dank für dein Feedback, ich werde darauf achten, mich hier anders auszudrücken. LG Julia

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