Kichererbsen Topping für den Salat

Wir essen fast jeden Mittag Salat. Das haben einige von euch bestimmt schon mitbekommen. Es geht schnell, kann gut vorbereitet werden und ist abwechslungsreich. Außerdem könnte ich nach einem warmen, beziehungsweise deftigen Mittagessen nicht mehr arbeiten – entweder würde ich am Schreibtisch einschlafen oder mit Magendrücken auf dem Stuhl sitzen. Daher ist Salat zu fast jeder Jahreszeit mittags an der Tagesordnung.

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Aber wie baue ich meinen Salat auf, sodass ich alle Nährstoffe abdecke? Gut, Grünzeug kommt durch die verschiedenen Blattsalate und andere Gemüsesorten automatisch vor. Beim Blattsalat achte ich darauf, dass ich die dunkelgrünen Sorten bevorzuge und sie dann eventuell mit helleren mische. Das dunklere Blattgrün besitzt mehr Nährstoffe, daher ist Feldsalat eigentlich fast immer dabei. 

Mein Dressing besteht meistens aus einem Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer und Tiefkühlkräutern nach Wahl. Somit habe ich hier die gesunden Fette. 

Nun kommen wir zu den Kohlenhydraten und dem Eiweiß. Beides sind sehr wichtige Faktoren in der gesunden Ernährung und dem Clean Eating. Oft gibt es eine Süßkartoffel aus dem Ofen mit viel Magerquark oben drauf. Oder Vollkornbrot mit Magerquark oder gekochtem Ei. Das sind so meine Standard-Beilagen.

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In letzter Zeit habe ich aber etwas herum probiert – alles wird auf Dauer einmal langweilig im Leben, oder nicht? Und da sind mir die Kichererbsen über den Weg gelaufen. Kichererbsen sind Hülsenfrüchte und decken den Eiweißbedarf und die vollwertigen Kohlenhydrate gleichzeitig perfekt ab. Also habe ich Bio Kichererbsen aus dem Glas einfach zu meinem Salat gegeben. Bäh, diesen Salat konnte ich nicht einmal aufessen – die Konsistenz der Kichererbsen war für mich einfach grausam. Aber Kichererbsen sind doch so gesund. Und da habe ich weiter kreiert.

Herausgekommen ist ein Kichererbsen Topping, welches stark an Falafel erinnert, aber trotzdem etwas ganz Eigenes ist. Der Geschmack des noch warmen, intensiv und leicht orientalisch schmeckenden, matschig-knusprigen Kichererbsen Topping im kalten Salat ist der Wahnsinn. 

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Wie ich das Topping herstelle

Ich liebe Kurkuma und Kreuzkümmel als Gewürze in meinen Speisen. Sie passen oft sehr gut zur vegetarischen Küche und ich benutze beides wirklich häufig. Sie schmecken in kleinen Mengen nicht zu intensiv, aber auf jeden Fall speziell. Natürlich passen sie nicht in jedes Gericht, aber wenn, dann sind sie bei mir dabei. Genauso in diesem Topping.

Neben den Kichererbsen habe ich eine Zwiebel, viel Knoblauch, Petersilie, Kurkuma, Zimt, Kreuzkümmel, Backpulver und Olivenöl verrührt. Verrührt ist leicht gesagt – ganz so einfach ist es dann doch nicht. Ich habe die Masse mit meinem neuen KitchenAid ARTISAN Cook Processor zubereitet, damit war es dann doch relativ simpel, denn diese super stylish aussehende Küchenmaschine (es gibt sie in sechs tollen Farben – ich habe mich für Frosted Pearl entschieden, das passt am besten zu meiner Kücheneinrichtung) nimmt einem sehr viel Arbeit ab. Was genau? Zerkleinern, Kneten, Hacken, Emulgieren, Schlagen, Pürieren, Kochen, Braten, Schmoren oder Dämpfen. Wahnsinn, oder? Fast wie eine Haushaltshilfe.

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Anfangs war das Kochen damit schon etwas überwältigend: Da steht so ein hübsches Küchengerät vor dir und du weißt gar nicht, was du jetzt zuerst machen sollst oder was überhaupt alles möglich ist. Dank der guten Anleitung von KitchenAid habe ich ganz schnell alle Funktionen verstanden und bin mittlerweile schon richtig geübt. Manchmal nutze ich ihn einfach für einen Teilstep, wie in diesem Rezept (Zerkleinern und Pürieren), für andere Gerichte nutze ich ausschließlich den Cook Processor für das komplette Gericht und mache somit keine anderen Küchenutensilien dreckig.

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Man kann wirklich fast alles mit ihm zubereiten: Neben den Klassikern wie Suppe, Soße, Pesto und Co ist zum Beispiel das Brotbacken kinderleicht, Dampfgaren, Hackfleisch herstellen oder Babynahrung kochen.

Natürlich benötigt der KitchenAid ARTISAN Cook Processor etwas Platz, aber mit einer Breite von knapp 35 Zentimetern finde ich ihn persönlich völlig ok in meiner Küche – und wie gesagt: Er sieht toll aus und dient somit zusätzlich als „Styling Faktor“.

Keine Angst, wer keine KitchenAid hat, kann dieses Rezept trotzdem nachmachen, ein einfacher Standmixer kann sicherlich auch die Arbeit leisten. Ich freue mich trotzdem wie ein kleines Kind über meine KitchenAid und hätte niemals gedacht, dass sie doch so praktisch im alltäglichen Gebrauch ist.

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Also: Die Zwiebel und der Knoblauch kommen in den Cook Processor (oder den Standmixer) und werden mit der Pulsier-Funktion zerkleinert. Danach kommen Kichererbsen hinzu, und wieder wird pulsiert. Zum Schluss kommen die Gewürze und das Backpulver sowie das Olivenöl hinein und alles noch einmal pulsieren. Fertig ist die Grundmasse. Der Vorteil zum Standmixer (und das macht mich ehrlich gesagt oft wahnsinnig) ist, dass man die Blende aus dem Cook Processor herausnehmen kann und so eine ganz normale Schüssel hat, aus der man seinen Teig easy herauskratzen kann. Nichts ist im Weg und das erleichtert die Arbeit erheblich.

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Nun habe ich kleine Häufchen auf ein Backblech gesetzt und diese im Backofen gebacken. Nach Ablauf der Backzeit müssen sie kurz kühlen und dann habe ich sie einfach über den Salat zerkrümelt. Entweder in gröberen Stückchen oder klitzeklein. Fertig ist das lecker-orientalisch schmeckende Topping für euren nächsten Salat!

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Kichererbsen Topping für den Salat
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Zutaten
  1. 1 Glas Bio-Kichererbsen
  2. 1 kleine Zwiebel
  3. 2 Knoblauchzehen
  4. 3 EL Petersilie (TK)
  5. 1 TL Kurkuma
  6. ⅓ TL Zimt
  7. 1 TL Kreuzkümmel
  8. ½ TL (Weinstein-)Backpulver
  9. 2 EL Olivenöl
  10. Salz, Pfeffer
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden. In den Cook Processor (oder Standmixer) geben und 10 Sekunden pulsieren.
  3. Nun die abgetropften Kichererbsen hinzugeben und weitere 10 Sekunden pulsieren.
  4. Als nächstes alle Gewürze, das Backpulver und Olivenöl hinzugeben und 20 Sekunden pulsieren. Nun sollte eine cremige Masse entstanden sein.
  5. Mit dem Esslöffel kleine Häufchen (ca. 15 Stück) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 20 Minuten backen.
  6. Kurz auf dem Blech auskühlen lassen und nun auf den vorbereiteten Salat zerkrümeln. Empfehlung für die Ladies: 4 Häufchen, Männer 6-7 Stück.
Notes
  1. Hält sich bis zu 5 Tage im Kühlschrank.
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Comments

  1. Martina says

    Hallo Julia,

    das klingt super lecker und ich werde es auf jeden Fall schnell ausprobieren.

    Ich hätte aber noch eine generelle Frage zu deinem Salat. Du schreibst, dass du als Dressing Olivenöl, Salz, Pfeffer und Tiefkühlkräutern nimmst. Wie stehst du zu Essig? Ich liebe Essig, von daher ist es mir schon öfters aufgefallen, dass du ihn bei deinem Dressing nicht als Zutat dabei hast. Hat das einen bestimmten Grund?

    Liebe Grüße
    Martina

    • Julia says

      Hallo Martina, dankeschön. Essig ist völlig ok – der normale Essig, nicht der aus der Tube. Mein Mann mag ihn nicht so gerne, deshalb gibt es den nie… LG Julia

  2. Christina says

    Wow! Sowas von lecker!!! 😀

    Ich habe noch etwas Cheyenne-Pfeffer und einen Spritzer Limettensaft hinzugefügt. Die Petersilie musste ich durch Minze ersetzen, da ich keine im Haus hatte…

    Das wird es in nächster Zeit definitiv öfter geben – danke für das tolle Rezept!

    LG Christina

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