Dessert: Apfel Crisp

Awww, da habe ich doch gedacht „Getting back on track“ wäre so super einfach und muss mich trotzdem immer wieder selbst erinnern, dass ich doch an meiner Bikini Figur arbeiten wollte. Das Verlangen nach Süßem macht mir gerade das Leben schwer. Die letzten Monate habe ich den einen oder anderen Schokoriegel verdrückt – nicht, dass das schlimm wäre, im Clean Eating ist die Balance wichtig, aber wenn man seine Bauchmuskeln zurück möchte, sollte man die Ernährung etwas strenger sehen. Neben dem richtigen Workout und HIIT Cardio kann die richtige bzw. falsche Ernährung den Sixpack extrem beeinflussen. Hierzu aber demnächst mehr. 

apfelcrisp dessert

Ich möchte mir dennoch nicht alles verbieten und habe am Wochenende ein kleines, aber feines Clean Eating Dessert kreiert: Apfel Crisp. Hierzu werden Äpfel mit Haferflocken und Ahornsirup oder Honig gebacken. Und das Beste: Ich bin mir sicher, dass jeder von euch alle Zutaten hierfür fast immer zu Hause hat. Wer also nach dem Abendbrot nach etwas Süßem verlangt, kann sich schnell einen Apfel Crisp im Ofen backen und vermeidet so ungesunde Fertig-Nachereien. Natürlich gilt auch hier wie bei allen Clean Eating Desserts: Nur weil es clean ist, ist dies kein Freifahrtschein – denn Ahornsirup ist auch ein Süßungsmittel und sollte nicht übertriebenermaßen benutzt werden.

apfelcrisp dessert

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dieses Dessert demnächst auch meinen Gästen als Nachtisch anzubieten. Geplant ist nämlich gerade eine kleine Dinner Party für Freunde (die von ihrem Glück noch nichts wissen), bei der ich Clean Eating Rezepte kochen werde, ohne es zu verraten. Einfach, weil ich wieder eine Gruppe Menschen überzeugen möchte, dass gesund essen sehr gut schmeckt. Ich bin mir sicher, dass alle auch diesen Apfel Crisp lieben werden. Wem die Kalorien egal sind, der kann sich ja noch eine Kugel Vanilleeis dazu nehmen, alle anderen, die auf gesunde Ernährung achten genießen es einfach so. Schmeckt sogar warm und kalt. 

 Kocht ihr für eure Gäste gesund? Wenn ja, wie sind die Reaktionen?

apfelcrisp dessert

Apfel Crisp
Serves 2
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Zutaten
  1. 2 Äpfel
  2. 2 EL Ahornsirup oder Honig
  3. 1 EL Vollkornmehl
  4. 3 EL Haferflocken, zart oder kernig
  5. 1 TL Zimt
  6. Öl zum Einfetten
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Äpfel schälen und in Stückchen schneiden. Zusammen mit 1/2 TL Zimt und dem Vollkornmehl in einer Schüssel vermengen.
  3. Eine Auflaufform einfetten und die Äpfel hineingeben. 1 EL Ahornsirup hinzugeben und gut vermengen.
  4. In der leeren Schüssel den weiteren 1 EL Ahornsirup, 1/2 TL Zimt und die Haferflocken vermengen, bis eine krümelige Mischung entsteht. Diese auf die Äpfel geben und für ca. 20 Minuten backen.
Notes
  1. Für 2 Personen
Juliefeelsgood http://juliefeelsgood.de/

Comments

  1. Steffi says

    Hört sich sehr lecker an, das werde ich definitiv probieren!

    Gesundes Essen für Gäste: Kommt immer auf die Gäste an. Bei einer rein weiblichen Runde finde ich es meist recht einfach, gesund zu kochen. Die wissen, dass es bei uns nach clean eating gegessen wird und freuen sich, wenn es gesund ist und es darf ruhig etwas geben, dass sie noch nicht kennen.

    Wenn Männer dabei sind, wird es schon schwieriger. Da muss Fleisch auf den Tisch, sonst ist es kein Essen. Gesund kochen für den Durchschnittsamerikaner kann man vergessen. Da muss man überall mehr (Fett, Salz, Zucker) dran machen, damit die was schmecken.

    • Julia says

      Hallo Steffi, da hast du so recht. Die männlichen Gäste sind nur mit Fleisch glücklich – meine Freundinnen freuen sich auch über Gesunde Neuigkeiten. LG Julia

  2. Dorothee says

    Hmmm sehr lecker… am Cheatday 😉
    und für Gäste. Habs gleich ausprobiert! 🍏😄
    Hast du auch basische Leckereien im Repertoire? Gerade für abends…apropos Bikinifigur :-))
    Bin gespannt!

    • Julia says

      Hallo Dorothee, Echt? Wow, bist du schnell :-) Leider habe ich mich mit basischen Leckeren noch nicht so befasst, aber das interessiert mich auch vielleicht gibt es da bald mal etwas. LG Julia

  3. Lieschen says

    Hallo liebe Julia,

    wow, das ist manchmal ein bißl gruselig, wenn Du sowas schreibst wie: …nach dem Abendbrot nach etwas Süßem verlangt.. 😀 Das ist bei mir vor allem in den letzten Wochen häufig der Fall gewesen. Ich hab mich dann damit getröstet, dass Nutella-Löffeln ja ein Weg ist, die ungesunden Vorräte aufzubrauchen… 😉 Und da haben wir seit der Umstellung leider noch sehr viele von. ABER: jetzt habe ich eine cleane Alternative, super klasse und vielen Dank!
    Da wir relativ strikt nur noch clean kochen, haben unsere Gäste keine andere Möglichkeit 😉 Wobei viele in unserem Umfeld plötzlich mitziehen und wir uns da gegenseitig auch viele Anregungen geben. Das ist sooo motivierend, wirklich jeden Tag weiter zu machen. Und jetzt habe ich sogar ein tolles Rezept für unser nächstes Krimidinner, yay!

    Viele Grüße,
    das Lieschen

    • Julia says

      Hallo Lieschen, ach, kennst du das etwa auch mit dem Süßen? :-) Ich hoffe, diese cleane Alternative schmeckt dir! Ja, das kenne ich auch, dass man sein Mittfeld mitreißt. Ist ja auch eigentlich nicht anders möglich – wenn die uns strahlen sehen… LG Julia

  4. Jenny ♥ says

    Das sieht ja schon wieder fantastisch aus. Habe doch in meiner Butterdose für die Arbeit heute wieder einmal deine CleanEating-Apfel-Zimt-Frühstückskese (diesmal mit Rosinen on top :) ) und finde nun schon wieder das nächste Rezept, auf dass ich mich ab jetzt freue :)
    Ich jubel meinem Mann alles mögliche unter und meist merkt er es nicht, dass er grade was „gesundes“ ist. Ich habe etwas gebraucht um den meatless monday bei uns einzuführen und noch ein bisschen länger, ihn davon zu überzeugen, dass es nicht schlimm ist, wenn ich eine andere Beilage als er esse, aber besonders bei den Frühstücksrezepten greift er beherzt zu. Die Sachen schmecken auch einfach zu gut um Nein zu sagen.

    • Julia says

      Hallo Jenny, Unterjubeln ist natürlich auch eine geniale Taktik :-) Solange man nicht auffliegt :-) Toll, dass ihr den Meatless Montag noch so umsetzt. LG Julia

  5. says

    Hallo Julia,
    ich kann das so gut nachfühlen, ich habe nach dem Abendessen auch so oft noch Lust auf „was Süßes“. Meistens schaffe ich es auch, dann nichts zu essen aber leider bin auch ich nicht immer standhaft und nasche dann irgendwas kleines. Dein Rezept werde ich bei der nächsten „Süßkramattacke“ auf jeden Fall mal ausprobieren bzw. schon mal „vorkochen“. Vielen lieben Dank dafür!

    Liebe Grüße,
    Julie

  6. says

    Das sieht super lecker aus!
    Im Alltag kochen mein Freund und ich tatsächlich getrennt, da er einiges „exotisches“ noch nicht mal probieren möchte. Er isst aber alles, was ich an Klassikern clean zubereite (z.B. Pizza Teig, Chili, Salate etc.).
    Gäste bekommen bei mir gemischte Kost. Oft werden die cleanen Gerichte dann besonders gelobt (vor allem die süßen Sachen 😉).

    • Julia says

      Hey, danke. Wow, aber wenn er dann für sich selbst kocht und du nicht zweimal kochen musst ist das ja ok. Stimmt, Süßes kommt immer am besten bei den Gästen an – und das meist ohne Zucker :-) Kann immer keiner glauben. LG Julia

      • says

        Nein nein, ich würde nicht zweimal was kochen. Er darf sich genauso bei Haushalt und Kochen einbringen wie ich 😉. Und wenn er für uns beide kocht verzichtet er inzwischen wenigstens auf Fertigpäckchen… er ist ein echt schwieriger Fall 🙈. Aber ich zieh mein Ding durch und lebe ihm gesunde Ernährung vor, vielleicht klappts ja doch noch irgendwann (letzte Woche hat er das Dinkelvollkornmehl im Pizza Teig nicht mal bemerkt 😀).

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