Clean Eating Ketchup ohne schlechtes Gewissen

Ob Spiegelei, Pommes oder Frikadellen – ich stehe auf Ketchup. Und wie oft habe ich es schon gedacht: „Was würde ich für einen Klecks Ketchup auf meinen Süßkartoffel-Pommes geben?“ Im Clean Eating ist das natürlich nicht drin, zumindest nicht regelmäßig. Ketchup aus der Tube oder Flasche beinhaltet neben Tomaten, Essig, Salz und Pfeffer nämlich auch ganz viel Fruktose und Glukose Sirup, und der ist überhaupt nicht gut für uns. Außerdem findet der Käufer im Tomatenketchup Farbstoffe und künstliche Aromen. Ein weiterer Minuspunkt. 

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Dass ich die rote Soße natürlich nicht jeden zweiten Tag esse, ist also klar. Aber dass man eine gesunde, Clean Eating geeignete Variante schaffen könnte – darüber habe selbst ich bisher nicht nachgedacht. Anfang des Monats habe ich meinen Detox-Tee mit euch geteilt. Und da schrieb eine liebe Leserin in ihrem Kommentar, dass sie Apfelessig, der ja in meinen „Flacher Bauch Tee“ kommt, in ihren selbstgemachten Ketchup gibt. Das habe ich nun wirklich noch nicht gehört. Prompt hat sie auch netterweise das Rezept geteilt, ich habe dann aber noch ein wenig recherchiert und dieses leicht angepasst. Herausgekommen ist ein gesunder Ketchup, der ab jetzt auf alles, was auf meinem Teller ist, kommt. Naja fast alles. Aber ernsthaft: Der Geschmack ist so frisch und leicht fruchtig mit einer Note natürlicher Süße – dieses Rezept ist der perfekte Begleiter für Vieles. Ich kann es gar nicht abwarten, den Gästen bei unserer alljährlichen Sommer Grillparty eine natürliche und gesunde Variante für ihre Burger und Hotdogs vorzustellen. 

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Die Herstellungszeit beträgt lediglich 5 Minuten und das Rezept ergibt ungefähr eine Kaffeetasse voll. Die Haltbarkeit des gesunden Ketchups ist in diesem Fall natürlich begrenzt, da keine konservierenden Zutaten enthalten sind. Aber wenn man eine kleine Menge herstellt und diese innerhalb einer Woche aufbraucht, ist doch alles super. 

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Tomatenketchup

Zutaten für 1 Kaffeetasse Tomatenketchup

200 g Bio-Tomatenmark

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

1 TL Bio-Senf

Salz, Pfeffer

1 – 1,5 EL Apfelessig

4 EL Wasser

Honig nach Belieben (Ich habe 1 TL genommen)

Zubereitung:

Die Schalotte und Knoblauchzehe klein schneiden. Alle Zutaten in einen Standmixer geben und zu Ketchup pürieren.

PS: Don`t comment my burned Fries :-) 

Und nun ihr – her mit euren Ideen: Was würdet ihr alles in euren gesunden Clean Eating Ketchup tunken?

Comments

  1. Mariella says

    Hallo Julia,
    da ich eine absolute Ketchup-Liebhaberin bin und Ketchup zu fast allem essen kann hab ich vor paar Monaten bereits mal das Suchen nach Rezepten angefangen und dann auf Grund div. Ideen mein eigenes Ketchup kreiert. Auch mit Tomatenmark oder passierten Tomaten, Apfelessig, (ab und zu mit etwas scharfen Senf) Salz, Pfeffer und etwas gemahlenem Knobi. Mit der Kabel mixen und fertig.
    Super lecker und nicht mehr wegzudenken :-)
    Auch deinen „flachen Bauch“ Tipp mache ich schon sehr lange – hat mir meine Mama mal verraten. Jeden Morgen ein Glas warmes Wasser mit Apfelessig :-)

    Lass es dir schmecken und die Fries sehen super aus 😉

    Liebe Grüße,

    Mariella

    • Julia says

      Hallo Mariella, Da ist unser Rezept ja ganz ähnlich :-) Stimmt, ich könnte den Ketchup nun auch auf alles draufschmieren … LG Julia

      • Julia says

        Hey Alessa, Jan dein Rezept hat die Idee geliefert. Er schmeckt super ungekocht – man muss nur darauf achten, dass die Zwiebel klein genug püriert wird … LG Julia

  2. Jenny says

    Gestern habe ich deinen Ketchup das erste (und bestimmt nicht das letzte) Mal ausprobiert. Es gab zum Abendessen Vollkornnudeln mit Blattspinat und mein Freund – und ja auch ich- packen gerne überall Ketchup drauf. Von diesem Rezept hier war ich direkt begeistert, da wir gerne so viel wie möglich selbst machen und ich muss sagen: SUPER!
    Der Ketchup schmeckt so fantastisch tomatig, nicht bitter, nicht süß… einfach perfekt.
    Heute gibt es Süßkartoffelpommes, dazu wird es wieder den Ketzchup geben.
    Großes Danke für das Rezept!

    • Julia says

      Hallo Jenny, oh das freut mich! Und jetzt müsst ihr überhaupt keins schlechtes Gewissen mehr haben, wenn ihr alles in Ketchup tunkt :-) LG Julia

  3. Moni says

    Hallo,
    Danke für das tolle Rezept. Das werde ich gleich mal ausprobieren. Ich habe sonst immer den Kinder-Ketchup von Zwergenwiese gekauft. Der hat nur wenige Inhaltstoffe und wird mit Apfeldicksaft und Apfelpüree gesüßt.

    • Julia says

      Hallo Moni, ach den kenne ich gar nicht – die Inhaltsstoffe klingen auch gut. Selbstgemacht ist nochmal etwas anderes finde ich aber wenn mal ganz schnell gehen muss, klingt das nach einer vernünftigen Alternative und Danke für den Tipp, LG Julia

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