Wie ich meine Kolleginnen überzeugt habe, Clean zu essen…

Mittags 12.30 Uhr in der Agentur. Früher strömten die Kollegen um diese Uhrzeit zum Bäcker oder zur Fast Food Kette nebenan. Über meinen mitgebrachten gesunden Clean Eating Mittag wurde sich meist lustig gemacht. Gab es etwas zu feiern, stürmten alle außer Julia auf den Kuchen und es verging kein Mal, an dem sich nicht ein Kollege über meinen Nachmittagssnack wie zum Beispiel Magerquark mit Früchten amüsierte. Auf der anderen Seite war meine gesunde Ernährungsweise immer wieder Gesprächsthema am Mittagstisch und die meisten waren interessiert, was Clean Eating denn genau ist und wie es funktioniert.

Tabea_Kathi

Zwei Jahre später… Mittlerweile ernährt sich ein Drittel der Kolleginnen mehr oder weniger nach Clean Eating. Unglaublich! Selbst Geburtstags- oder Abschiedsfrühstücke werden nun schon halb gesund bzw. clean gestaltet. Heute möchte ich euch gerne zwei Kolleginnen vorstellen. Beide sind erst vor kurzem mit Clean Eating angefangen und mit vollem Ehrgeiz und Elan dabei. Ich kann mir vorstellen, dass die Interviews einigen von euch helfen, weiterhin dabei zu bleiben oder Clean Eating selbst zu testen.

Katharina

kathi

Was hast du über Clean Eating gedacht, bevor du es selbst getestet hast? Anfangs habe ich andauernd von Julia gehört, dass man mehr Energie haben soll und schöne Haare und Haut bekommt und dachte: „Ach, das klappt eh nicht!“

Wie war die erste Woche für dich? Die erste Woche war erschreckend einfach. Ich habe mich jeden Tag gefreut, etwas Neues zu kochen und es auszuprobieren und war voller Vorfreude. Ich habe mir gesagt, dass ich es einfach 3-4 Wochen teste und danach beurteilen werde, ob ich mit meinen Vorurteilen Recht habe.

Wie viel Zeit verbringst du mit der Vorbereitung und Planung? Ich habe mir einige Tricks von Julia abgeschaut. Sonntags plane ich die kommende Woche, das dauert ca. 15 Minuten. Und montags kaufe ich für die komplette Woche ein. Nach ein paar Wochen hat man Vieles auch noch zu Hause, weil man für ein Gericht gar nicht alles benötigt. Da ich es nur für mich mache, isst keiner mit. Also koche ich meist für zwei Tage und es ist somit nur halb so viel Arbeit. Für eine gekochte Mahlzeit benötige ich meistens eine halbe bis dreiviertel Stunde. Nebenbei schneide ich dann meinen Salat für den nächsten Tag.

Konntest du Veränderungen an dir feststellen? JA, einige. Ich habe viel mehr Energie!!!!!! Und manchmal ist es sogar schon fast eine Qual, sich an jeden Snack zu halten, weil man gar kein Hunger hat, da ja alle 2-3 Stunden etwas Kleines gegessen wird. Somit bleiben Heißhunger-Attacken weg! Und die Haut ist viel straffer geworden. Und Krank? Wann war ich das letzte Mal krank? Den Winter habe ich dank Clean Eating auch so überstanden.

Was fällt dir schwer? Das Wochenende fällt mir schwer! Man kann seine Mahlzeiten nicht so gut planen wie in der Woche. Aber wenn man sich an die 2-3 Stunden-Regel hält und die Portionen (Kohlenhydrate, Eiweiß und Gemüse) einhält, klappt es schon recht gut. Und einen Cheat-Day hat man ja eh! :)

Hast du ein Lieblingsrezept? Zucchininudeln mit Ei und Vollkornnudeln und Tomatensoße!!!!

Hast du Tipps für alle, die Clean Eating testen möchten? Einfach ausprobieren. Erst dann kann man sagen, ob es zu einem passt oder nicht. Und selbst, wenn man erst einmal nur mit dem „mehr-Wasser trinken“ beginnt und die nächsten Schritte später dazupackt…

Fazit Nur wer es ausprobiert (und nicht nur zwei Tage, sondern mindestens eine Woche), kann urteilen.

 

Tabea

TabeaWas hat dich bewegt, Clean Eating zu testen? Meine Arbeitskollegin Julia und ein grauenhaftes Essen bei einer Fast Food Kette. Anfang des Jahres hatte ich mir schon vorgenommen, mich bewusster zu ernähren und durch die tägliche „Konfrontation“ mit dem Lifestyle meiner Kollegin wollte ich es dann selbst ausprobieren.

Was hast du über Clean Eating gedacht, bevor du es selbst getestet hast? Ich hatte eigentlich keine genaue Vorstellung davon, da ich mich nicht wirklich damit befasst hatte.

Wie lautete dein Ziel/Vorhaben? Hast du es durch Clean Eating erreicht? Mein Ziel war es, mich gesünder zu ernähren und mehr darauf zu achten, was und wie man isst. Das ist mir mit dem cleanen Lifestyle absolut gelungen.

Wie war die erste Woche für dich? Ich musste erst einmal lernen, die Portionen einzuschätzen und ich habe öfters vergessen, wenn ich mir zum Beispiel Gemüse gekocht habe, dazu auch Eiweiße und Kohlenhydrate zu mir zunehmen.

Was fällt dir leichter, als gedacht? Es fiel mir leicht auf Chips und Co zu verzichten, da ich wusste wenn ich diese kleinen Sünden nicht weglasse, würde es nicht viel bringen mit dem „Gesund Ernähren“

Was fällt dir schwer? Am schwierigsten finde ich es, am Wochenende nicht zu cheaten und standhaft zu bleiben.

Konntest du Veränderungen an dir feststellen? Die Haut wird auf jeden Fall besser (wenn man nicht zu sehr sündigt am Cheatday!!) und mein Bauch ist flacher geworden.

Wieviel Zeit verbringst du mit der Vorbereitung? Nicht viel. Mittlerweile weiß ich, was ich mag, was gut schmeckt und was ich dazu benötige. Die Vorbereitungen dauern höchstens15 Minuten, dann steht der Plan für die nächste Woche.

Wirst du von deinem Umfeld unterstützt? Schon. Die meisten essen natürlich nicht mit, aber meine Mutter backt oft das cleane Brot oder kauft gesunde und frische Lebensmittel ein, wenn sie den Wocheneinkauf macht.

Hast du ein Lieblingsrezept? Herzhaftes Chili !!

Hast du Tipps für alle, die Clean Eating testen möchten? Macht euch einen Plan, strukturiert euch, bereitet euch vor und dann läuft der cleane Lifestyle eigentlich von ganz alleine, wenn ihr ein wenig diszipliniert seid.

Fazit „Clean Eating“ is(s)t super !! Man fühlt sich einfach besser nach dem Essen, nicht so “vollgestopft”. Man weiß, dass man dem Körper etwas Gutes tut. Kombiniert mit Sport ergibt das zusätzlich einen besseren Körper und sagt Bye Bye zu Cellulite.

Und zum Schluss noch zwei Screenshots aus unserer „Agentur-Whatsapp-Gruppe“… die sprechen für sich – und fürs Clean Eating 😉
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Comments

  1. says

    Liebe Julia, ich kann nur sagen: wie toll! Du hast es wirklich geschafft deine Kolleginnen „umzupolen“? Fantastisch! Da ist bei mir eher Hopfen und Malz verloren 😉 Aber ich finde es toll, das sie es wenigstens versucht haben und jetzt sogar überzeugt sind! Danke für die Interviews!

    Was ich gerade sehe: du liest das Body Book. Würdest du es weiterempfehlen?
    LG Jenny

    • Julia says

      Hallo Jenny, ja das war jahrelange, harte Arbeit! Ich freue mich jeden Mittag aufs Neue, dass die beiden dabei bleiben… Ich kann das Body Book empfehlen – es ist schön zu lesen und interessant, wie sie die Dinge sieht – bei Vielem stimme ich ihr zu. LG Julia

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