Quinoa Müsliriegel

Ich bin frisch verliebt… in mein neues Quinoa-Müsliriegel-Rezept! Die Riegel sind unglaublich lecker und dazu auch noch ganz ohne raffinierten Zucker, abgesehen von dem bißchen Zartbitterschokolade.

Quinoa Muesliriegel

Enstanden ist das Rezept, weil letzte Woche eine Packung Bio-Müsliriegel in meinem Einkaufskorb gelandet ist. Das passiert eigentlich nie, aber die Verpackung sah ansprechend aus und das Wort “Bio” war auch aufgedruckt – muss ja gesund sein, dachte ich. 

Zuhause angekommen warf ich doch einen näheren Blick auf die Zutatenliste und bin fast hinten über gekippt. Ja, ich weiß – man sollte die Zutatenliste am besten schon direkt im Supermarkt lesen und niemals davon ausegehen, dass es gesund ist, nur weil “Bio” oder “Vegan” dabei steht.

Nach dem ersten Schock habe ich mich hingesetzt und mein eigenes Rezept zusammen geschrieben. Unter anderem habe ich hierfür Bananen püriert, um ein Bindemittel zu erhalten und um Zucker einzusparen.

 

Und so geht es: Mixe alle Zutaten zusammen….

Quinoa Muesliriegel

… und forme den Mix auf ein Backblech (Backpapier nicht vergessen). Der Teig sollte ca. 1 cm hoch sein.

Quinoa Muesliriegel 

Im Ofen backen lassen und genießen. Wer das Spiel noch weiterführen möchte, kann mit Zartbitterschokolade verzieren. Einfach mit geschmolzener Schokolade bedecken und eventuell mit Kokosraspeln betreuen.

DSC00792 Quinoa Muesliriegel

Noch nie etwas von “gepopptem” Quinoa gehört? Ich habe normales Quinoa nach dieser Anleitung (fast wie Popcorn herstellen) aufpuffen lassen. Hier kannst du es kaufen, falls dir die Herstellung zu aufwändig ist. Es behält alle Nährstoffe und eignet sich bestens als Grundlage für Kekse, Riegel oder Müsli.

 

Quinoa Müsliriegel
Serves 10
Write a review
Print
Ingredients
  1. 2 Bananen, im Mixer zu Brei püriert (sonst halten die Riegel nicht zusammen)
  2. 60 g gepufftes Quinoa (Rossmann z. B.)
  3. 90 g zarte Haferflocken
  4. 60 g Mandeln (ganze oder Stifte)
  5. 1 Teelöffel Zimt
  6. ½ Teelöffel Muskat
  7. ½ Teelöffel Salz
  8. 2 Eßlöffel geschmolzener Honig (einige Sekunden in die Mikrowelle)
  9. geschmolzene Zartbitterschokolade
  10. Kokosflocken
Instructions
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. In einer großen Schüssel alle Zutaten mit einem Löffel zusammenmixen.
  3. Aus dem Mix ein Rechteck formen und auf ein Backblech (Backpapier) legen.
  4. Für 20 Minuten backen.
  5. 10 Minuten abkühlen lassen.
  6. Mit flüssiger Schokolade überziehen und mit Kokosrapseln besprenkeln.
  7. In einer verschlossen Dose bis zu 5 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Juliefeelsgood http://juliefeelsgood.de/

Comments

  1. says

    Hallo Julie,

    ich habe Quinoa immer herzhaft zubereitet – meist in Salat. Auf die Idee diesen auch einmal süß zu verarbeiten bin ich noch gar nicht gekommen, eine tolle Idee! Das werde ich mal ausprobieren. Viele Grüße, Alicia :)

  2. Lena says

    Hallo Julie :)

    Kaufst du das Quinoa immer im Internet oder kann man das auch im Laden kaufen? (Lohne und Umgebung).

    Bin inzwischen regelrecht süchtig nach neuen Rezepten und Tipps! Super Blog!

    Liebste Grüße.

    • Julia says

      Hallo Lena,

      bei nu3.de bestelle ich es oder bei DM im Geschäft – allerdings oft ausverkauft. Ich glaube, Rossmann hat neuerdings auch welches :-) Und Daaaanke für das Lob. LG Julia

  3. Pia says

    Hallo Julie,

    ich kann leider nicht erkennen wieviele Portionen bzw. Riegel du aus dem Teig machst.

    Kannst du mir das einmal mitteilen? Das Rezept interessiert mich ,aber ich frage mich für wieviele Portionen bzw. Riegel es gedacht ist :)

    lg Pia

  4. Julia says

    Hallo Julie, ich habe die Riegel eben nachgebacken, mit gepopptem Amaranth (weil ich noch nen Rest davon hatte). Sehr lecker!! :-) LG, Julia

  5. Lissi says

    Hey.
    In deinen meisten Zutatenlisten lese ich immer wieder Bananen. Ich mag überhaupt keine Bananen, hast du einen Ersatz dafür?

    • Julia says

      Liebe Lisa, das ist ja schade. Ich habe so keinen generellen Ersatz – Banane dient jeweils für etwas unterschiedliches. mal zum Binden, mal für die Süße. Hier könntest du vielleicht Honig nehmen? Ich kann dir aber nichts versprechen… LG Julia

  6. Jennifer Holmes says

    Hallo
    ich habe die Riegel gerade gebacken. Leider haftet der „Teig“ nach dem backen fast gar nicht :( woran könnte das liegen?

    • Julia says

      Hallo Jennifer,

      hast du sie vielleicht nicht lange genug auskühlen lassen? Wenn sie aus dem Ofen kommen, sind sind noch weich. Ansonsten kann ich mir das nicht erklären – bei mir sind sie steinhart. LG Julia

  7. Claudia says

    Hallo Julia,
    handelt es sich wirklich um ganze 240g fertig gepufftes Quinoa? Ich hab einfach losgelegt und alles zusammengeschüttet, nur beim Quinoa bin ich ins Stocken geraten. Nach 100g schienen die Proportionen schon gar nicht mehr zu stimmen (und unsere Packung hat sowieso nur 125g hergegeben).
    ich habe dann improvisiert und mehr Haferflocken genommen, also es ist etwas essbares geworden. Aber noch nicht optimal :)
    Auf dem Bild mit allen Zutaten in der Schüssel sieht es auch nach weniger aus.
    Vielen Dank übrigens für die ganzen Rezepte, sie sind eine große Inspiration und helfen beim Orientieren im (für mich neuen) Thema Clean Eating.
    LG Claudia

    • Julia says

      Hallo Claudia, oh nein, das tut mir Leid. Ich werde die Riegel gleich Sonntag nochmal backen und schauen, was da passiert ist. Gebe dir dann eine Rückmeldung. Sorry. LG Julia

    • Julia says

      Hey Claudia, I am so so sorry! Ich habe sie gerade nochmal gebacken und die Angaben korrigiert. Ich weiß auch nicht, was da passiert ist. Tut mir total leid. Jetzt sind die Angaben aber korrekt. LG Julia

  8. says

    WIe lecker, ich glaube das mache ich mir jetzt. Allerdings nur ein halbes Rezept, habe nur noch eine Banane 😀
    Aber gepufftes Quinoa liebe ich als Topping auf Skyr oder Joghurt für den Crunch-Effekt. Endlich nämlich mal was crunchiges ohne Zuckerzusatz! :)

    Liebe Grüße

    • Julia says

      Hallo Lotta, ich hoffe, es hat geschmeckt? Die Hälfte reicht ja auch erstmal :-) Stimmt, ich liebe gepufftes Quinoa auch im Quark. LG Julia

  9. Alessa says

    Hört sich lecker an 😉 Werde ich ausprobieren. Habe mir demletzt aus Neugierde gepufftes Quinoa bei Rossmann mitgenommen und hatte bis jetzt noch keine Idee, was ich damit mache – Danke Julie :)

    Übrigens finde ich deine Rezeptdarstellung super – so simpel, ohne viel Schnickschnack und übersichtlich!

    LG Alessa <3

    • Julia says

      Hallo Alessa, suuuper, dann hast du ja jetzt eine Verwendung. Ansonsten sind sie auch super als Topping im Quarksnack. LG Julia

  10. Marina says

    Hallo Julia,

    danke für das tolle Rezept! Meine kleine Tochter (2 Jahre) liebt sie total :).
    Sind die 180 Grad bei Ober- und Unterhitze, oder Umluft?

    Habe nun ein paar Varianten probiert, aber leider sind sie nach dem auskühlen so hart, dass sie sehr stark zerbrechen (mein Krümmelmonster isst sie trotzdem ;)). Quinoa poppe ich selbst.

    Schneidest du sie erst, sobald sie vollständig ausgekühlt sind?
    Vielleichr hast du einen guten Tipp für mich :).

    Danke für deine tollen Rezepte; meine Familie liebt ihr neues Essen :)

    Liebe Grüsse aus Österreich,
    Marina

    • Julia says

      Hallo Marina, ich backe sie bei Umluft. Ja, sie sind schon etwas hart, allerdings nicht „steinhart“… hmmm… Vielleicht einfach kürzer im Ofen lassen? Ich schneide sie, wenn sie kühl sind. LG und danke für dein liebes Feedback, Julia

  11. Tanja says

    Hallo,
    wenn du „zarte Haferflocken“ benutzt, sind das Schmelzflocken, die für Babybrei auch verwendet werden,
    oder die nicht ganz so groben Haferflocken?

    Und noch ne andere Frage, die hier nicht dazupasst. Kann man normale Milch bei einem Kuchenrezept mit Hafermilch austauschen (z.B. 250 ml bei einem Muffinsrezept )
    Hast du das Erfahrungen gemacht?
    Danke :)

    • Julia says

      Hallo Tanja, ich benutze die nicht ganz so groben – mit Schmelzflocken habe ich es noch nicht probiert. Ich habe leider keine Erfahrung mit Hafermilch, besitzt die nicht einiges an Kalorien? Weiß ich aber nicht, da ich sie noch nie getrunken habe – tut mir Leid. LG Julia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *